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Seehundsbänke vor Föhr

Eines der schönsten Erlebnisse, ganz besonders für Kinder, bietet der Nationalpark Wattenmeer, dessen große Attraktion natürlich die Seehunde sind. Um ihnen auch ein sicheres, ein normales Seehundeleben zu ermöglichen, haben die Reedereien strenge Auflagen bekommen, wenn sie ihre Gäste zu den Sandbänken fahren.

An den so genannte Aufzuchtbänken mit den putzigen kleinen Seehunden müssen die Schiffen einen Abstand von mindestens 500 Metern halten. Deshalb sollte man immer ein wirklich gutes Fernglas bei sich haben. Die Sandbänke, die man befahren darf, sind besonders gekennzeichnet. Hier nähern sich die Schiffe bis auf wenige Meter, und jetzt beginnen die Kinderaugen zu leuchten. Und beim Passieren einer Seehundbank wird meistens der Motor ausgeschaltet und es herrscht absolute Ruhe, denn die Tiere sollen auf keinen gestört werden. Hier leben Sie in freier Wildbahn und stehen unter besonderem Schutz. Wer vorher schon in einer der Aufzuchtstationen war, wo die kleinen Heuler aufgezogen werden, hat jetzt das wahre Seehundeleben vor Augen.

Es sind unvergessliche Momente für Tierfreunde und ganz besonders für Kinder, deren schönstes Ferienerlebnis bestimmt der Besuch bei den Seehunden sein wird. Da nicht alle Reedereien die selben Bänke anfahren, muss man sich vorher am jeweiligen Hafen erkundigen.

Und die Schiffe fahren nur bei Ebbe aus, da die Seehundbänke bei Flut im Wasser versinken. Von Wyk auf Föhr aus fährt die Reederei Adler mit dem so genannten "Adler-Express". Und vor allem den Fotoapparat oder die Videokamera nicht vergessen, damit die Kinder ein nachhaltiges Erinnerungsdokument erhalten.

 
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