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Amrum ist die westlichste der nordfriesischen Inseln, die vor der
schleswig-holsteinischen Küste in der Nordsee liegen. In gut eineinhalb
Stunden Fährüberfahrt von Dagebüll erreicht man die Ferieninsel, die
mit ihren Dünen, Heiden, Kiefernwäldern und scheinbar unendlichen
Sandstränden ein Paradies für Familien ist, die die Natur lieben.
Campingfreunde finden hier ein Revier, das an der deutschen
Nordseeküste einmalig ist. Zu Füßen des rot-weiß gestreiften Leuchtturms liegen die zwei
Campingplätze von Amrum. Der kleinere ist FKK-Urlaub vorbehalten, der
andere bietet alles, was sich naturbegeisterte Camper wünschen können:
Urlaub mitten im Naturschutzgebiet der Dünen. Der Platz ist nahezu
naturbelassen und nicht parzelliert, es gibt Plätze für Wohnmobile,
Caravans und Zelte. Weil die Anlage autofrei ist, kommen hier gerade
Familien mit kleineren Kindern voll auf ihre Kosten.
Vom Camping aus erreicht man bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad den
Kniepsand, einen der größten Sandstrände der gesamten Nordsee: Hier ist
unendlich viel Platz zum Sonnenbaden, Burgenbauen und Strandwandern. Befestigte Bohlenwege führen im Schutz der Dünen vorbei an
Feuchtgebieten und durch Kiefernwälder nach Wittdün, dem modernen
Hauptort der Insel.
Lohnendes Ausflugsziel ist der alte Ort Nebel mit
seiner historischen Kirche und dem Friedhof, auf dem Grabsteine die
Lebensgeschichten der Amrumer Walfänger und Kapitäne erzählen, die in
früherer Zeit von Amrum in die weite Welt fuhren. Auf der Ostseite
Amrums liegen ausgedehnte Wattflächen - bei gutem Wetter kann man unter
fachkundiger Führung bis zur Nachbarinsel Föhr wandern.
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